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Sprachregeln für mehr Gleichberechtigung?

Wer zur schreibenden Zunft gehört, Texte verfasst und redigiert, kommt seit einigen Jahren nicht um das Thema „Geschlechtergerechte Sprache“ herum. Speziell in Ämtern und Behörden ist geschlechtergerechter Sprachgebrauch eines der Top-Themen, und zwischen Befürwortern und Gegnern sind die Fronten längst verhärtet. Was dem Einen notwendig und gerecht scheint, empfindet der Andere als Verarmung und Bürokratisierung der deutschen Sprache. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland sieht indes keine Notwendigkeit für gendergerechte Sprachregelungen, das ergab zumindest eine repräsentative Umfrage des Vereins Deutsche Sprache, die im April 2019 in der FAZ veröffentlicht wurde. Auf die Frage „Wie wichtig oder unwichtig ist Ihrer Meinung nach gendergerechte Sprache für die Gleichstellung der Frau in Deutschland?“ antworteten nur 27,1 % der befragten Männer bzw. 27,9 % der befragten Frauen mit „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“, jeweils über 60 % dagegen machten ihre Kreuz bei „sehr unwichtig“ oder „eher unwichtig“ (der Rest entfiel auf „weiß nicht“ oder „keine Angabe“).

Nichts desto trotz arbeiten Verwaltungen, Universitäten und Behörden mit Hochdruck an verbindlichen Richtlinien. Die Hansestadt Lübeck hat zum Jahreswechsel 2019/2020 einen verbindlichen Leitfaden für geschlechtergerechte Sprache herausgegeben, andere Städte und Behörden werden wahrscheinlich bald nachziehen.

Generisch ist nicht gleich Gender

Stein des Anstoßes war vor einigen Jahren das „generische Maskulinum“ für alle Geschlechter, seine Beseitigung und Ersetzung löste eine ganze Lawine von Vorschlägen und Maßnahmen aus. Hierzu eine kleine linguistische Erläuterung:
Das grammatische (generische) Geschlecht in der deutschen Sprache hat mit dem natürlichen Geschlecht (Gender) nichts zu tun. Einer der Gründe, warum fremdsprachige Menschen das Erlernen unserer Sprache als so schwierig empfinden, ist die Tatsache, dass die „Geschlechter“ den Wörtern selten logisch zugeordnet sind. Das grammatikalisch maskuline Geschlecht bedeutet nicht, dass es ein männliches Lebewesen oder überhaupt ein Lebewesen beschreibt (der Stuhl, der Felsbrocken, der Mantel). Ein Barhocker hat keinen Bartwuchs, obwohl er „männlich“ ist; eine Persönlichkeit (generisch weiblich) muss nicht unbedingt weiblich sein. Gleiches gilt für die Gruppe, die Partei, die Kirche oder die Gemeinschaft, der Menschen aller Geschlechter angehören können. Darüber hinaus gibt es Neutra, die sowohl männliche als auch weibliche Personen bezeichnen können, zum Beispiel Mitglied, Staatsoberhaupt, Weib oder Kind.

Gemeint ist die Tätigkeit, nicht die Person

Ein Substantiv, das aus einem Verb mit dem Suffix „-er“ gebildet wird, zum Beispiel fahren – Fahrer, lehren – Lehrer, bezeichnet eine Person (nicht Mann, nicht Frau, nicht Divers, nicht Außerirdischer), die diese Tätigkeit ausübt. Ein Elektrotechniker ist eine Person, die Aufgaben im Bereich der Elektrotechnik ausführt, ein Bäcker jemand, der backt.
Feminine Personen- oder Berufsbezeichnungen werden durch das Anhängen der Endung -in an das maskuline Wort gebildet. So wird aus dem Minister eine Ministerin, aus dem Professor eine Professorin, aus dem Redakteur eine Redakteurin, aus dem Bäcker eine Bäckerin. Vereine aus Personen des jeweils gleichen Geschlechts werden als „Club der Bäckerinnen“ oder „Verband der Bäcker“ bezeichnet.
Bei der Bezeichnung einer gemischten Gruppe liegt jedoch der Hase im Pfeffer. Hier galt bis vor wenigen Jahren unangefochten das generische Maskulinum für alle Geschlechter: Eine Gruppe von backenden Personen – egal welchen Geschlechts – wurde als „Bäcker“ bezeichnet.

Generisches Maskulinum als Kampfthema


Gegen diese Sprachregel mehrt sich seit einigen Jahren Protest von Feministinnen und auch Linguisten beiderlei Geschlechts. Sie waren und sind der Überzeugung, dass die Verwendung der männlichen Form in Verbindung mit dem „traditionellen Mitgemeintsein aller (…) symbolisch wie faktisch zu Benachteiligungen“ führt.1 Die Sprachwissenschaftlerin Luise Pusch behauptet sogar, das generische Maskulinum mache Frauen „besser unsichtbar als jede Burka“.
Ganz anders sehen dies Hüter der Deutschen Sprache, wie zum Beispiel der Linguist Peter Eisenberg. Er vertritt sogar die Überzeugung, dass das generische Maskulinum der Sprache nicht für Diskriminierung steht, sondern diese sogar verhindert: „Frauen sind bei ‚Bäcker‘ überhaupt nicht gemeint. (…) Und Männer sind auch nicht gemeint. Sondern: Es sind Personen gemeint, die backen. Genauso bei Dichter und bei Maler. Der Trick ist doch gerade, dass niemand mit seinem Geschlecht gemeint ist. Sondern die reine Person, die rein über ihre Tätigkeit bezeichnet wird, nur die Tätigkeit interessiert.“

Rollenklischees bestimmen die Wahrnehmung

Für das Berufsbild des Chemikers spielt es keine Rolle, ob die Tätigkeit im Labor von einem Mann, einer Frau oder einer Person des dritten Geschlecht ausgeübt wird. Dass wir bei dem Begriff „Ingenieur“ eher an einen Mann und bei „Arzthelfer“ eher an eine Frau, also eine „Arzthelferin“, denken, liegt nicht am Genus des Wortes, sondern an der öffentlichen Wahrnehmung und der Erfahrung dass Ingenieure oft männlich und fast alle Arzthelfer weiblich sind. Um dies auf gesellschaftlicher Ebene zu ändern, bemühen sich Vertreter von Wirtschaft, Politik und Bildungsinstitutionen seit einigen Jahren, Frauen für technische und naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern. Ein nationaler Pakt für Frauen in Mint-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) wurde gegründet, technische Betriebe öffneten ihre Pforten für Mädchen-Schnuppertage. Auch von der Verwendung „gendersensibler Sprache“ erhoffen sich deren Befürworter ein Umdenken in der Gesellschaft. Ihr Hauptargument ist die Überzeugung, dass „Sprache nicht nur repräsentiert, sondern gestaltet, weil [sie] Teil einer gesellschaftlichen Wirklichkeit ist […] und so auch zu Gleichstellungszwecken modifiziert werden kann.“2

Sprache und Gleichstellung

Aber ist das wirklich der Fall, folgt auf Gleichstellung in der Sprache auch mehr Gleichberechtigung in der Gesellschaft? In manchen Sprachen, zum Beispiel Türkisch oder Ungarisch, gibt es gar keine Klassifizierung durch den Genus. Trotzdem sagt dies nichts über die Rechte der Geschlechter in der jeweiligen Gesellschaft aus. So bemerkte unlängst der Journalist und Literaturkritiker Ulrich Greiner: „Türkische Frauen dürften aufgrund des fehlenden Genus keine Probleme mit geschlechtergerechter Sprache haben: Aber vielleicht haben sie dennoch ein Problem mit Gleichstellung.“

Bisher gibt es außerdem keine Belege dafür, dass regelnde Eingriffe zur Herstellung gendergerechter Sprache zu einer größeren Zufriedenheit gerade jener Personen geführt hat, die dadurch besser repräsentiert und gefördert werden sollten. Hier ein kurzer Überblick dieser Maßnahmen:

Schrägstrich, Binnen-I, Underscore und Gender Gap

Die Aufzählung in Paaren bzw. die Doppelnennung, zum Beispiel Bürgerinnen und Bürger, Studentinnen und Studenten, gilt bis heute als die grammatikalisch unumstrittenste Variante, und bei Anreden ist sie tatsächlich die korrekteste Form. Leider hat sich auch zur Folge, dass Texte aufgrund der vielfachen Wiederholungen länger und unübersichtlicher werden, obwohl sich am Inhalt nichts ändert.

Als erster Versuch, Wiederholungen einzusparen, wurde an Universitäten gerne mit Schrägstrichen gearbeitet. Aus einem Studenten und einer Studentin, dem Mitarbeiter und der Mitarbeiterin oder allen Professoren und Professorinnen wurden:

Ein/e Student/in
Der/die Mitarbeiter/in
Einige Professor/inn/en

Anhängsel“ für den Normalfall

Diese Kurzform der Doppelnennung geriet schnell in die Kritik; Feministinnen monierten, die weibliche Form würde wie ein „Anhängsel“ für den männlichen Normalfall wirken.
In den 1980er Jahren galt zunächst das „Binnen-I“ (ältere ZeitgenossInnen werden sich erinnern) als das geschlechtsneutrale Ei des Kolumbus.
EinE StudentIn
Der bzw. die MitarbeiterIn
Alle ProfessorInnen
Diese Schreibung sah aber nicht nur seltsam aus (speziell bei „InnenarchitektInnen“) sondern ließ sich auch aus grammatikalischen Gründen nicht konsequent anwenden (Arzt und Ärztin aber nicht „ÄrztIn“). Ein weitere Einwand gegen das Binnen-I war die Tatsache, dass diese Schreibweise nur zwei Gender-Varianten ermöglicht. Bald regte sich die Befürchtung, Transgender-Personen könnten sich übergangen fühlen; ebenso Menschen, die weder als Mann noch als Frau zugeordnet werden möchten.

Am unteren Ende der Linie

Die konsequente Weiterentwicklung war daher der „Underscore“ oder „Gender Gap“, ein auf der unteren Linie liegender Bindestrich:
Ein_e Student_in
Der_die Mitarbeiter_in
Alle Professor_innen
E
r wurde entwickelt, „um die Vielzahl von Geschlechtern und Geschlechtsidentitäten besser repräsentieren zu können: Mit dem Unterstrich entsteht eine Leerstelle und damit ein Raum für alle, die sich in einem zweigeschlechtlichen System nicht verorten können oder wollen.“3 Natürlich konnte auch der „Gender Gap“ nicht der Weisheit letzter Schluss sein: Bald gab es Einwände dagegen, dass Identitäten jenseits der binären Matrix als Leerstelle dargestellt seien, wodurch ihre „Existenz visuell negiert“ würde. Deshalb musste an Stelle des Strichs nun ein Sternchen, der „Gender Star“, her:
Ein*e Student*in
Der*die Mitarbeiter*in
Alle Professor*innen
Er soll „Raum für Personen geben, die sich in einem zweigeschlechtlichen System nicht wiederfinden. Nicht als Leere, sondern als Bindeglied werden sie symbolisch als Sternchen dargestellt, welches in alle Richtungen ‚strahlt‘“.4

Punkte und Sterne, so weit das Auge reicht

Ob nun dieser aus der Computersprache stammende Stern tatsächlich die richtige Größe, Form und die korrekte Anzahl an Strahlen für alle Gruppen und deren Empfindlichkeiten aufweist, muss noch abgewartet werden. Tatsache ist, dass die Sterne die Lesbarkeit von Texten mindern und auch nicht funktionieren, wenn sie gesprochen werden.
Bei der Hansestadt Lübeck wird übrigens seit Beginn des Jahres der Gender-Doppelpunkt (:) zur Verwendung in den Korrespondenzen, Formularen, Vordrucken, Anträgen und Berichten genutzt. Begründung: Der Doppelpunkt zieht das Wort nicht auseinander wie der Unterstrich oder das Sternchen und bezieht trotzdem alle Personen mit ein. Beispiele:
Mitarbeiter:innen
Senator:innen
Kolleg:innen

Gendersensible Sprache“ und Selbstwirksamkeit

Ein Argument für „Gendersensible Sprache“ ist die Behauptung, Frauen würden sich von männlichen Bezeichnungen nicht „angesprochen fühlen“, ebenso Personen ohne klare Zugehörigkeit zu einer geschlechtlichen Identität. Gerne wird auf Studien verwiesen, die belegen sollen, dass sich Frauen eher in typische Männerberufe „trauen“, wenn sowohl die männliche oder auch die weibliche Berufsbezeichnung verwendet wird, etwa: Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau, Ingenieur und Ingenieurin“. Mädchen“, davon ist zum Beispiel die Psychologin Bettina Hannover überzeugt, hätten gegenüber maskulin konnotierten Berufen eine geringe Selbstwirksamkeit, seien also weniger überzeugt, diesen Beruf ausüben zu können. Eine Studie, die sie 2015 mit deutschen und belgischen Kindern durchführte, sieht sie als Beleg, „dass geschlechtergerechte Sprache (…) Stereotypisierung entgegenwirken kann. Die Selbstwirksamkeit der Mädchen steigt, wenn die Paarform verwendet wird.“5 Hierbei ist jedoch zu bedenken, dass die Kinder zwischen sechs und zwölf Jahre alt waren, einer Entwicklungsphase also, in der sexuelle Identität und „Gender-Themen“ (genau wie das Thema Berufswahl) noch keine wesentliche Rolle spielen.

Gerechtigkeit statt korrekter Schreibweisen

Ich persönlich bin der Überzeugung dass es sinnvoller ist, Denkblockaden und stereotype Geschlechtszuweisungen zu beseitigen, als Energien in immer neue „korrekte Schreibweisen“ zu investieren, die statt Gemeinsamkeiten nur neue Befindlichkeiten und Gekränktheiten generieren. Ist nicht der Grundgedanke der Gleichberechtigung, dass die Bedürfnisse, die die individuellen Fähigkeiten und die Qualifikation jedes einzelnen Menschen zählen, völlig egal, zu welchem Geschlecht er sich zugehörig fühlt? Der Gedanke, jemanden speziell mit einbeziehen zu müssen um ihn sprachlich nicht auszuschließen, bewirkt eher eine Stigmatisierung, statt diese zu beseitigen. Denn jedes Sprachkonstrukt, ganz egal, ob mit Strich, Schrägstrich oder Stern, suggeriert, dass es Personen gibt, die „anders“ und irgendwie „erwähnungsbedürftig“ sind.

Warum dürfen Menschen nicht (im Plural) Chemiker sein, sondern müssen in „Chemiker und Chemikerinnen“, „Chemiker/innen“, „Chemiker_innen“ oder gar „Chemiker*innen“ aufgeteilt werden, die dann wieder um gleiche Anerkennung ihrer Fähigkeiten kämpfen müssen?

Das Gegenteil von Neutralität

Gendersensible Sprache“ bewirkt das genaue Gegenteil von Neutralität: Sie suggeriert, dass das Geschlecht immer relevant ist. Lesen wir beispielsweise in einem Bericht: „Chemikerinnen und Chemiker kamen bei ihren Experimenten zu unterschiedlichen Ergebnissen“, dann erscheinen in unseren Köpfen nahezu automatisch bestimmte Gedanken. Wir fragen uns: „Waren es zwei getrennte Arbeitsgruppen, die zeitgleich dasselbe Thema bearbeitet haben? Sind die Ergebnisse der Chemikerinnen anders ausgefallen als die der Chemiker? Und woran lag das?“ Erst die gendergerechte Sprache bringt uns auf die Idee, dass das Geschlecht der Chemiker für den Ausgang der Experimente wichtig gewesen sein könnte, und dass eine Gruppe vielleicht besser für die Aufgabe geeignet war.

Sprachästhetik und Gewohnheitsfragen

Kritikern und Kritikerinnen, die sich an der Unlesbarkeit und dem holprigen Stil der aktuellen Schreibweisen stören, wird gerne mangelnde Flexibiliät und konservative Denkweise vorgeworfen. „Wer sich an der Ästhetik stört“, heißt es im „Leitfaden Gendergerechte Sprache“, „sollte sich fragen, welche Privilegien an diesem Gefühl haften.“ Schließlich sei dies vor allem eine Gewohnheitsfrage.
Ich glaube nicht, dass die Mehrheit der Menschen sich an Sprachkonstrukte, die man nur mühsam entschlüsseln und erst recht nicht nicht flüssig oder laut lesen kann, gewöhnen möchte. Vielleicht naht sogar eines Tages die Rettung durch den Protest blinder und sehbehinderter Menschen, die nur noch Bahnhof verstehen, wenn ihnen Texte von einer automatischen Spracherkennung vorgelesen werden.
Andersherum halte ich es sehr wohl
für eine „Gewohnheitsfrage“, ob sich Frauen, Transgender, Diverse usw. genauso wie Männer von einem Oberbegriff wie „Wissenschaftler“, „Künstler“ oder „Leistungssportler“ angesprochen und repräsentiert fühlen.

Gleichberechtigte Menschen fragen nicht, ob sie „gemeint“ sind,
sie wissen, dass es so ist.

Ich selbst bin eine Frau. Ich habe erfolgreich ein Studium abgeschlossen, als das Studierendenwerk noch Studentenwerk hieß. Und ich möchte für meine Fähigkeiten, meine Leistungen anerkannt werden, ohne dass mein biologisches Geschlecht explizit erwähnt werden muss.
Nie käme ich auf den Gedanken, einer Einwohnerversammlung im Bürgerhaus fernzubleiben, weil in unserem Amtsblättchen nicht „Einwohner*innenversammlung“ oder „Bürger*innenhaus“ steht. Und ich vermute auch: Für die Menschen, die lieber zuhause bleiben und sich darüber mokieren, dass sie sich durch das generische Maskulinum nicht persönlich „angesprochen“ oder „einbezogen“ fühlen, wird sich auch durch „gendergerechte“ Sprache nichts Wesentliches ändern.

1„Leitfaden Gendergerechte Sprache“, Professur für Medienwissenschaft und Neuere Deutsche Literatur, Prof. Dr. Lars Koch

2Ebd.

3Ebd., S. 3.

4Ebd.

5Dries Vervecken, Bettina Hannover: Yes I can! Effects of gender fair job descriptions on children’s perceptions of job status, job difficulty, and vocational self-efficacy. In: Social Psychology Nr. 46 (2015), S. 76–92.